Con­tent Recy­cling: Stra­te­gien & Möglichkeiten

So können Unternehmen vergessene Inhalte in performanten Content transformieren

Beim Con­tent Recy­cling wer­den bereits vor­han­de­ne Inhal­te für ande­re Platt­for­men oder Medi­en – aber auch, um die Per­for­mance in den Such­ma­schi­nen zu stei­gern – auf­ge­ar­bei­tet und erneut ver­öf­fent­licht. Hast du schon ein­mal dar­an gedacht, text­ba­sier­ten Con­tent visu­ell auf­zu­ar­bei­ten oder umge­kehrt? Dadurch kann nicht nur das Poten­zi­al von bereits funk­tio­nie­ren­dem Con­tent voll aus­ge­schöpft wer­den, son­dern Sicht­bar­keit und ROI dei­ner Tex­te kön­nen opti­miert wer­den. So kannst du Zeit, Res­sour­cen und Kos­ten (in Form von Man- und Woman­power) spa­ren, indem du das Recy­cling bereits vor­han­de­ner Inhal­te in dei­nen Con­tent Mar­ke­ting Pro­zess inte­grierst, statt aus­schließ­lich neu­en Con­tent zu erstellen.

Jeder Mensch nimmt Inhal­te unter­schied­lich auf. Eini­ge wol­len einen Text quer­le­sen, um zur rele­van­ten Infor­ma­ti­on zu gelan­gen, ande­re einen aus­führ­li­che­ren Bericht zu einem The­ma in einem Pod­cast wäh­rend einer Auto­fahrt hören. Wer sei­ne Inhal­te also in ver­schie­de­nen For­ma­ten zur Ver­fü­gung stellt, ver­liert nicht an Glaub­wür­dig­keit, son­dern stellt für jeden User die pas­sen­de Expe­ri­ence auf des­sen indi­vi­du­el­ler Cus­to­mer Jour­ney zur Ver­fü­gung. Wir zei­gen dir, wie das geht!

Beim Con­tent Recy­cling geht es um einen sys­te­ma­ti­schen und stra­te­gi­schen (Wieder-)Einsatz von bereits vor­han­de­nem Con­tent. Ziel ist es, bestehen­de Inhal­te für ande­re Con­tent-For­ma­te zu adap­tie­ren, mit neu­en Ideen auf­zu­wer­ten und für Nut­zer und Such­ma­schi­nen zu optimieren. 

Ganz im Sin­ne der Nach­hal­tig­keit und Effi­zi­enz, kön­nen beim Con­tent Recy­cling bereits ver­fass­te Blog­ar­ti­kel, Posts, Vide­os usw. dafür genutzt wer­den, Inhal­te neu zu gene­rie­ren. Dabei geht es nicht dar­um, den Con­tent 1:1 auf ver­schie­de­nen Platt­for­men und Medi­en zu ver­ar­bei­ten (Gefahr des Dupli­ca­te Con­tent!). Viel­mehr geht es um die Auf­be­rei­tung des Con­tents spe­zi­ell für die Trans­for­ma­ti­on auf eine bestimm­te Platt­form oder das jewei­li­ge Medium.

Das heißt, du als Con­tent Mana­ger musst den vor­han­de­nen Con­tent zwar anpas­sen, sparst aber Zeit, weil Recher­che und For­mu­lie­run­gen bereits vor­han­den sind. Da ein Groß­teil des Auf­wands also schon betrie­ben wur­de, müs­sen die ein­zel­nen Inhal­te ledig­lich in einen neu­en Kon­text gesetzt wer­den. Sie sind danach wie­der bereit, erneut ver­öf­fent­licht zu wer­den und Usern aktu­el­le Infor­ma­tio­nen über dein Unter­neh­men zu bieten.

Abgebildet sind die Möglichkeiten des Content Recyclings.
Abbil­dung 1: So kannst du mit Con­tent Recy­cling vor­han­de­ne Inhal­te in neue For­ma­te transformieren
Die­se Gra­fik ist ein gutes Bei­spiel dafür, wie die­ser Blog­bei­trag für einen Social Media-Post recy­celt wer­den kann. Damit wird dann auf den Social Media-Kanä­len nicht die­ser Blog­ar­ti­kel bewor­ben, son­dern der Post soll­te die Grund­aus­sa­gen anhand der Info­gra­fik zusam­men mit einem kur­zen Text dar­stel­len, zu rein infor­ma­ti­ven Zwecken. 

Bevor du ein­fach dar­auf los recy­celst, soll­test du eine kur­ze Inven­tur machen, wel­cher Con­tent bereits pro­du­ziert ist und sich auf dei­ner Web­site befin­det. Also: In wel­chen For­ma­ten liegt dein Con­tent vor, wann wur­de er ver­öf­fent­licht, für wen bzw. wel­che Such­in­ten­ti­on ist er gedacht? Denn nicht alle Bei­trags-Res­sour­cen eig­nen sich für ein Recy­cling. Es ist eben­falls sinn­voll, eine Prio­ri­sie­rung der vor­han­de­nen Inhal­te vor­zu­neh­men. So kannst du den gan­zen Pro­zess struk­tu­rie­ren und in dei­ne Con­tent Mar­ke­ting Stra­te­gie einplanen.

The­men aus der Ver­si­che­rungs- und Finanz­bran­che bie­ten sich bei­spiels­wei­se opti­mal für Con­tent-Recy­cling an. Sowohl Pro­dukt- als auch Rat­ge­ber­sei­ten bie­ten das Poten­zi­al, nach einer gewis­sen Zeit noch ein­mal ana­ly­siert und über­ar­bei­tet zu wer­den, sei es durch Ände­run­gen von Zah­len und Fak­ten (z. B. Steu­er­sät­ze) oder die Ver­än­de­rung der ange­bo­te­nen Pro­duk­te. Pro­bier es aus: Bin­de den Recy­cling-Pro­zess in dein Con­tent Mar­ke­ting in der Finanz­bran­che oder der Ver­si­che­rungs­bran­che mit ein und mach aus dei­nen bestehen­den Inhal­ten per­for­man­ten Content!

Mein vor­han­de­ner Blog­bei­trag oder Rat­ge­ber­ar­ti­kel ist ein Con­tent Ever­green, da ist sicher kei­ne wei­te­re Über­ar­bei­tung not­wen­dig. Stimmt das?

Auch wenn ein Con­tent-Pie­ce auf dei­ner Web­site einen über­zeit­li­chen Inter­es­sens­geist trifft, lohnt es sich auf jeden Fall zu über­prü­fen, ob man mit Con­tent Recy­cling noch etwas mehr her­aus­ho­len kann.

Gene­rell soll­test du dich nicht dar­auf ver­las­sen, dass dein Con­tent immer super per­formt, nur weil das The­ma über län­ge­re Zeit für User inter­es­sant ist. Über­prü­fe also regel­mä­ßig, z. B. mit Hil­fe der Goog­le Search Con­so­le, das Ran­king dei­ner Inhal­te in den Such­ma­schi­nen und behal­te die Per­fo­mance im Blick. Der Bei­trag kann schon nach klei­nen Ver­än­de­run­gen erneut gepusht wer­den und so die Mes­sa­ge dei­nes Unter­neh­mens unter die User brin­gen. So bleibt der Con­tent über Mona­te oder sogar Jah­re hin­weg wert­voll und rele­vant für dei­nen Betrieb.

Dahin­ge­gen ist bei­spiels­wei­se die Auf­ar­bei­tung einer Umfra­ge von vor 5 Jah­ren oder ein Nach­rich­ten-Bei­trag nicht für Recy­cling geeig­net, da die dar­in dar­ge­stell­ten Fak­ten, Ein­schät­zun­gen und Aus­wer­tun­gen mitt­ler­wei­le nicht mehr aktu­ell sind. Hier wäre eine Neu­erstel­lung mit einer aktu­el­len Sta­tis­tik oder Umfra­ge sinnvoll.

Die Aus­wer­tung der Leis­tun­gen ein­zel­ner Inhal­te oder Sei­ten – z. B. mit Goog­le Ana­ly­tics oder der Goog­le Search Con­so­le – kann dabei hel­fen, die Tex­te für das Recy­cling her­aus­zu­fil­tern und zu priorisieren.

Gibt es bei­spiels­wei­se eine Sei­te mit vie­len Sei­ten­auf­ru­fen, aber die durch­schnitt­li­che Ver­weil­dau­er der User ist eher kurz, könn­te das ein Zei­chen dafür sein, dass die Sei­te für den Leser nicht die rele­van­ten Inhal­te bie­tet, die er erwar­tet. Die­ser Con­tent wür­de sich also ide­al dafür eig­nen, über­ar­bei­tet und neu ver­öf­fent­licht zu werden.

Dabei soll­test du ins­be­son­de­re die SEO-Per­for­mance dei­ner Rat­ge­ber- und Pro­dukt­sei­ten im Hin­blick auf die Ran­kings che­cken. Für wel­che Key­words ran­ken die Sei­ten aktu­ell? Matchen die inhalt­li­che Aus­rich­tung des Con­tents und der User Intent? Ist der Traf­fic rele­vant? Wie hoch ist die Con­ver­si­on-Rate? Mit Tools wie TermLabs, Sis­trix oder Ryte lässt sich her­aus­fin­den, wel­che Inhal­te das Poten­zi­al haben, in den SERPs eine (noch) stei­le­re Per­fo­mance abzuliefern.

Das Gute dabei ist, dass bei dem Recy­cling-Pro­zess bereits ers­te Daten aus der jewei­li­gen Per­for­mance zugrun­de lie­gen. So kannst du genau sehen, wo Ver­bes­se­rungs­be­darf besteht, oder ob bereits gute Daten noch wei­ter opti­miert wer­den kön­nen, um noch mehr aus dem Con­tent her­aus­zu­ho­len. Ein Redak­ti­ons­plan hilft dann dabei, die Inhal­te nach Per­fo­mance zu prio­ri­sie­ren und sie struk­tu­riert abzu­ar­bei­ten und zu recyceln.

Nach­dem eine Aus­wahl getrof­fen ist, wel­che Inhal­te über­ar­bei­tet wer­den sol­len, ste­hen ver­schie­de­ne Stra­te­gien des Con­tent Recy­clings zur Aus­wahl. Hier eini­ge Bei­spie­le, wie bereits vor­han­de­ne Inhal­te in neue For­ma­te trans­for­miert wer­den können: 
  • Die bes­ten Blog­bei­trä­ge in einem E‑Book zusammenfassen
  • Video-Con­tent in einen Pod­cast umwandeln
  • Aus einem Social Media-Post eine Info­gra­fik erstellen
  • Bereits vor­han­de­nen Con­tent im E‑Mail-News­let­ter dei­nes Unter­neh­mens teilen
  • Die Inhal­te eines Pod­casts auf einer Kon­fe­renz oder in einem Webi­nar erläutern
  • Aus einem Blog­ar­ti­kel mit den 5 bes­ten Tipps zur Geld­an­la­ge 5 ein­zel­ne Social Media-Posts (Stich­wort Micro Con­tent) generieren
Zu sehen sind verschiedenen Content-Arten, aus denen du neue Content-Pieces erstellen kannst.
Abbil­dung 2: Du kannst Con­tent auf ver­schie­de­ne Wei­sen recyceln.

Wie du siehst, besteht die Mög­lich­keit, aus meh­re­ren klei­nen Con­tent-Pie­ces ein Gro­ßes zu machen und umge­kehrt. Dazu wer­den auch die Begrif­fe Con­tent Aggre­ga­ti­on bzw. Con­tent Ato­miz­a­ti­on gebraucht.

Wei­te­re Mög­lich­kei­ten Con­tent wie­der­zu­ver­wer­ten sind:

  • Con­tent Repurposing
  • Neu­ver­öf­fent­li­chung
  • Con­tent Curation

So fin­dest du recy­cel­ba­ren content

Check­lis­te

  • Opti­mie­rungs­po­ten­zia­le erkennen
  • Con­tent opti­mal recyceln
  • SEO-Poten­zi­al ausnutzen
Geschmä­cker sind ver­schie­den. Auch die, wie Con­tent kon­su­miert wird. Wäh­rend eini­ge User sich ein Video anschau­en, lesen ande­re lie­ber einen Blog­bei­trag und wie­der ande­re zie­hen die für sie rele­van­ten Infos aus einer Info­gra­fik. Mit der Wie­der­ver­wer­tung eines The­mas, z. B. als Text, Video oder Pod­cast, spa­ren Con­tent Mana­ger nicht nur Zeit bei der Recher­che, son­dern errei­chen damit neue Ziel­grup­pen auf ver­schie­de­nen Kanä­len. Du kannst so dei­nem Con­tent eine neue Aus­rich­tung, also einen neu­en „pur­po­se“, gege­ben und neue Ziel­grup­pen adres­sie­ren. Der Begriff Con­tent Repur­po­sing wird oft auch syn­onym mit Con­tent Recy­cling verwendet. 

Wer sich damit beschäf­tigt, weiß: Nicht nur beim SEO für Finan­ce, son­dern auch in vie­len ande­ren Bran­chen gilt, dass es für die meis­ten The­men und Berei­che stän­dig neue Erkennt­nis­se und Ent­wick­lun­gen gibt. Bevor jedoch ein ver­al­te­ter Blog­bei­trag bestehen bleibt (nicht nur aus SEO-Sicht ungüns­tig) und ein neu­er geschrie­ben wird, bie­tet es sich an, ein Update des bestehen­den Con­tents durch­zu­füh­ren und über­hol­te Infor­ma­tio­nen dar­in auf den aktu­el­len Stand zu brin­gen. Das bie­tet zudem auch die Mög­lich­keit, die Qua­li­tät dei­nes Con­tents zu erhö­hen. Die­ser Pro­zess wird auch Con­tent Repu­bli­shing genannt.

Vor allem neue User, die dei­ner Sei­te oder dei­nem Unter­neh­men erst seit Kur­zem fol­gen, erhal­ten mit dem wie­der­ver­öf­fent­lich­ten Blog­bei­trag neu­en und aktu­el­len Con­tent, aus dem sie einen Mehr­wert zie­hen können.

Wich­tig dabei ist, dass z. B. am Anfang des Blog­bei­trags trans­pa­rent kom­mu­ni­ziert wird, dass es sich um eine über­ar­bei­te­te Ver­si­on mit aktua­li­sier­ten Daten han­delt und von wann die Ori­gi­nal­ver­si­on ist. Wenn mög­lich, kann auch das Ver­öf­fent­li­chungs­da­tum des Bei­trags im CMS aktua­li­siert wer­den. Die URL des Bei­trags soll­te sich jedoch nicht ändern. Also soll­test du dar­auf ach­ten, dass bei­spiels­wei­se kei­ne Jah­res­zahl in der URL vorkommt.

TIPP:

Um nicht stän­dig den gan­zen Con­tent über­prü­fen zu müs­sen, ist es sinn­voll, alle Bei­trä­ge in einem Redak­ti­ons­plan zusam­men­zu­füh­ren. In die­sem kannst du eine Kom­men­tar-Spal­te ein­fü­gen, in der notiert wird, in wel­chen Arti­keln sich Infor­ma­tio­nen befin­den, die aktu­ell gehal­ten wer­den müs­sen. Um Zeit und Arbeit zu spa­ren, kann dort in Stich­punk­ten hin­ter­legt wer­den, um wel­che Daten oder Fak­ten es sich han­delt, und wann der Inhalt auf Aktua­li­tät geprüft wer­den muss.

Um bei der täg­li­chen Infor­ma­ti­ons­flut einen Über­blick zu behal­ten, kön­nen Con­tent Mana­ger – wie ein Kura­tor in einem Muse­um – Con­tent Cura­ti­on betrei­ben. Das heißt, dass aktu­el­le, (meist) exter­ne Bei­trä­ge zu einem bestimm­ten The­ma regel­mä­ßig zusam­men­ge­stellt, kom­men­tiert und ver­öf­fent­licht wer­den. Nut­zer erhal­ten so sorg­fäl­tig aus­ge­wähl­ten Content.

Gleich­zei­tig kannst du dich bzw. dein Unter­neh­men damit als ver­trau­ens­wür­di­ge Quel­le eta­blie­ren. Im Sin­ne des Con­tent Recy­clings bie­tet es sich an, Con­tent Cura­ti­on auch für die eige­nen, inter­nen Inhal­te zu betrei­ben. Dabei kön­nen älte­re Arti­kel erneut mit einem Kom­men­tar geteilt oder viel­leicht sogar aus einer kri­ti­schen Per­spek­ti­ve neu betrach­tet werden.

Wenn du gera­de dabei bist, älte­re Inhal­te zu Recy­cling-Zwe­cken zu bear­bei­ten, bie­tet sich eine SEO-Über­ar­bei­tung des Tex­tes, z. B. im Rah­men einer WDF*IDF-Analyse oder durch den Aus­bau von Fea­tured Snip­pets, an. Ist die Meta Descrip­ti­on noch aktu­ell? Kön­nen inter­ne Ver­lin­kun­gen von ande­ren Tex­ten, die zwi­schen­zeit­lich ent­stan­den sind, ergänzt wer­den? Kann das Lay­out des Tex­tes opti­miert wer­den? Nut­ze Tools wie answerthepublic.com, um her­aus­zu­fin­den, wel­che Fra­gen rund um dein The­ma die User beschäftigen.

Auch ein Check der Key­words soll­te nicht zu kurz kom­men. Mit Hil­fe ver­schie­de­ner Tools, wie z. B. TermLabs, kannst du her­aus­fin­den, wie die Key­words dei­ner Tex­te im Ver­gleich zu denen dei­ner Mit­be­wer­ber abschneiden.

Hier ein Bei­spiel, wie ein Text aus der Ver­si­che­rungs­bran­che vor und nach der Über­ar­bei­tung bei der Key­word-Ana­ly­se abschneidet.

Kon­kret heißt das: Für Goog­le steht schon lan­ge nicht mehr nur ein ein­zel­nes Key­word im Fokus. Durch eine ent­spre­chen­de Ana­ly­se des Con­tents soll­ten daher nach der Über­ar­bei­tung Fak­to­ren wie Struk­tur, Les­bar­keit, User Expe­ri­ence und Qua­li­tät im Vor­der­grund ste­hen. Je bes­ser die Inhal­te für Such­ma­schi­nen und Nut­zer zu kon­su­mie­ren sind, des­to eher wer­den sich dei­ne Ran­kings nach oben schrauben.

In der Regel ran­ken die Bei­trä­ge bereits vor der Über­ar­bei­tung – mal mehr, mal weni­ger gut – in den Such­ma­schi­nen. Wer die Inhal­te nun recy­celt, statt sie neu zu erstel­len (und die alten mög­li­cher­wei­se sogar zu löschen), kann mit der Über­ar­bei­tung das Ran­king erhal­ten und nach der Aktua­li­sie­rung dar­über hin­aus stei­gern. Ein ech­ter Plus­punkt in Sachen Nachhaltigkeit.

All die­se Anpas­sun­gen fal­len unter das Con­tent Remas­te­ring, das neben der Aktua­li­tät des Con­tents für die Nut­zer auch einen beson­de­ren Fokus auf die SERPs legt.

Du denkst, dei­ne Leser­schaft mag es nicht, Inhal­te mehr­fach zu sehen? Die­ser ver­meint­li­che Nach­teil kann sich tat­säch­lich als Vor­teil ent­pup­pen. Denn durch die Flut an Nach­rich­ten in Feeds oder E‑Mails gehen vie­le Infos unter. Mehr­fach bereit­ge­stell­ter Con­tent kann also dazu die­nen, eine grö­ße­re Reich­wei­te zu erzie­len und dei­nen USP wei­ter zu eta­blie­ren. Aber auch die­je­ni­gen, die dei­nen Con­tent bereits gese­hen haben, kön­nen durch die Wie­der­auf­ar­bei­tung dei­ne Mes­sa­ge neu ent­de­cken und die User Expe­ri­ence für dein Pro­dukt, dei­ne Dienst­leis­tung, oder dein Unter­neh­men wird gestärkt. Die bestechen­den Vor­tei­le des Con­tent Recy­clings im Überblick: 
  • Schafft eine grö­ße­re Reichweite
  • Die Bot­schaft wird bei den Usern verfestigt
  • Zeit- und Ressourceneinsparung
  • Aktu­el­le Infos zu einem Thema
  • Erschlie­ßung neu­er Zielgruppen

Du siehst, Con­tent Recy­cling heißt nicht, vor­han­de­nen Con­tent ein­fach auf ver­schie­de­nen Kanä­len (erneut) zu tei­len. Es bedeu­tet viel mehr, dass Con­tent nicht immer kom­plett neu erstellt wer­den muss, son­dern mit teil­wei­se bereits gerin­gen Anpas­sun­gen kann des­sen Bot­schaft in ein ande­res Medi­um und für eine neue Ziel­grup­pe trans­for­miert werden.

Es ist wich­tig zu beach­ten, dass nicht jeder Con­tent dazu geeig­net ist, recy­celt zu wer­den. Eine Ana­ly­se der Per­fo­mance aller Bei­trä­ge hilft bei der struk­tu­rel­len Umset­zung. Eini­ge Inhal­te kön­nen neu auf­ge­ar­bei­tet wer­den, um sie auf einem ande­ren Kanal oder Medi­um wie­der­zu­ver­wen­den. Dabei kannst du viel Zeit und Res­sour­cen spa­ren, da Inhal­te nicht kom­plett neu recher­chiert und erstellt wer­den müs­sen. Das heißt, eine ein­zi­ge Con­tent-Quel­le bie­tet die Mög­lich­keit, meh­re­re Ele­men­te des Con­tent Mar­ke­tings zu bespie­len. Mit nur klei­nen Anpas­sun­gen dei­ner Con­tent Mar­ke­ting Stra­te­gie, kannst du die nöti­gen Res­sour­cen schaf­fen, um das Con­tent Recy­cling anzu­ge­hen. Nut­ze die Zeit, die du benö­tigst, einen neu­en Arti­kel zu schrei­ben oder zu beauf­tra­gen, um bestehen­de Inhal­te zu ana­ly­sie­ren, stra­te­gisch auf­zu­ar­bei­ten und zu einer stär­ke­ren Per­for­mance zu ver­hel­fen. Die The­men­wel­ten aus der Finanz- und Ver­si­che­rungs­bran­che eig­nen sich nach­weis­bar dafür, vor­han­de­ne Inhal­te wirk­sam und nach­hal­tig zu per­for­man­tem Con­tent zu transformieren.

Also: Hol mehr aus dei­nem Con­tent raus! Ver­wan­de­le vor­han­de­nen Con­tent in per­for­man­ten Con­tent und stei­ge­re dadurch Sicht­bar­keit und ROI für dein Unter­neh­men. Durch die brei­te Streu­ung und kon­ti­nu­ier­li­che Auf­be­rei­tung eines The­mas in ver­schie­de­nen For­men erreichst du neue Ziel­grup­pen und kannst bei Nut­zern und Such­ma­schi­nen mit aktu­el­len und qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Inhal­ten punk­ten. So ste­hen der Lang­le­big­keit und Nach­hal­tig­keit dei­nes Con­tents nichts mehr im Wege!

So fin­dest du recy­cel­ba­ren content

Check­lis­te

  • Opti­mie­rungs­po­ten­zia­le erkennen
  • Con­tent opti­mal recyceln
  • SEO-Poten­zi­al ausnutzen
Über den Autor
Sophie Jacob
Content Marketing Managerin
Ähnliche Beiträge

Das könnte dich auch interessieren